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„Kingdom Come: Deliverance“ und „A Woman’s Lot“ sind immer noch Realsatire

6. August 2020

Kingdom Come: Deliverance - Theresa spricht über ihre Love Interests
„Kingdom Come: Deliverance“ war und ist ein mindestens kontrovers diskutiertes Spiel. Und auch wenn die Diskussion eigentlich längst abgeflaut ist, lohnt es sich doch, einmal einen Blick auf eines der DLCs des Spiels zu werfen. Denn „A Woman’s Lot“, das den Fokus auf die Frauen von Skalitz und im Besonderen die Müllerstochter Theresa verschiebt, erzählt sehr viel über Gender und „Kingdom Come: Deliverance“ – Nur vermutlich auf eine andere Art als geplant.

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Es gibt keine “historische Korrektheit” von Popkultur

2. August 2020

Historische Korrektheit und Popkultur-Debatten, Symbolbild. – Bild: Ausschnitt eines Holzschnitts der brennenden Burg Aschhausen 1523 von Hans Wandereisen. Original: Staatsbibliothek Bamberg (RB.H.bell.f.1).

“Historische Korrektheit” von Popkultur ist eines der Dinge, dessen Faszination für viele Menschen scheinbar nie vollständig schwindet. Das ist irgendwo verständlich, aber trotzdem fehlgeleitet. “Historische Korrektheit” gibt es nicht. Und trotzdem ist es wichtig, zu verstehen, worum es hier wirklich geht.

Mein Schönstes Scheitern (2019)

Mein Schönstes Scheitern – Endgegner Treppe

14. Dezember 2019


Meine ersten Computerspielerfahrungen hatte ich mit Spielen wie Solitaire, wo man einfach nur auf die richtige Karte klicken musste. Die Steuerung war einfach, die Karte lief ja auch nicht weg. Dann betraten andere Spiele die Bühne meines Lebens und brachten anspruchsvollere Steuerungen und Bestandteile als unbewegliche Spielkarten mit: neben schnellerem Klicken und Mausbewegungen auch die WASD-Steuerung. Und die stellte mir bald meine schlimmsten Gegner vor.

Mein Schönstes Scheitern (2019)

Mein Schönstes Scheitern: Witcher 3 und das unbezwingbare Hardware-Monster

23. November 2019

The Witcher 3 Geralt
Witcher 3: Wild Hunt ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Kaum eine virtuelle Welt konnte mich bisher so in ihren Bann ziehen wie die Inseln von Skellige mit den Wildpferden, die genauso aussehen wie mein Pony und die Weinberge von Touissant, die mich gedanklich in meine Zeit in Burgund zurückwerfen. Eine ungünstige Mischung aus Dickköpfigkeit und Desinteresse an Hardware erschwerte mein Spielerlebnis allerdings so weit, dass ich mir so etwas wie einen eigenen Hardmode erschaffen hatte.

Mein Schönstes Scheitern (2019)

Mein Schönstes Scheitern: Skyrim

9. November 2019


Was bedeutet „Ich habe das Spiel geschafft!“ eigentlich? Die meisten von euch werden diesen Satz nun mit gerunzelter Stirn oder hochgezogener Braue lesen. Denn „das Spiel schaffen“ kann nur eines bedeuten: Man hat es durchgespielt! Ob zu 100% oder auch nur 85%, da man nicht alle Achievements angegangen hat – wenn das Ende auf dem Bildschirm erscheint, ist man „mit dem Spiel durch“.

Bei vielen Simulationen mag es minimal anders aussehen. Meistens hat man irgendwann einfach „alles gesehen“, was einem „Ende“ letztlich gleichkommt. So oder so: Lieblingsspiele spielt man durch, so weit, dass man alles bereits gesehen hat! Nun. Mein Lieblingsspiel ist Skyrim. Und ich werde dessen Ende voraussichtlich nie sehen.

Über mich und diesen Blog

Über mich und diesen Blog

Aurelia Brandenburg - Historikerin und Bloggerin. Ich beschäftige mich meisten mit Mittelalter, Digital Humanities und Game Studies, nicht zwingend immer in dieser Reihenfolge. Auf Geekgeflüster schreibe ich seit 2012 über Popkultur, inzwischen oft aus einer feministischen Perspektive und manchmal auch über Popkultur und Geschichte, insbesondere Popkultur und Mittelalterrezeption. Außerdem schreibe ich auch für Language at Play. Auf Twitter findet man mich als @hekabeohnename.


Geekgeflüsters Header-Schriftzug und die Pixel-Tasse wurden dankenswerter Weise von Steffi von Fieberherz designt.