Kategorie: Essays

„Kingdom Come: Deliverance“ und „A Woman’s Lot“ sind immer noch Realsatire

Kingdom Come: Deliverance - Theresa spricht über ihre Love Interests

Kingdom Come: Deliverance - Theresa spricht über ihre Love Interests
„Kingdom Come: Deliverance“ war und ist ein mindestens kontrovers diskutiertes Spiel. Und auch wenn die Diskussion eigentlich längst abgeflaut ist, lohnt es sich doch, einmal einen Blick auf eines der DLCs des Spiels zu werfen. Denn „A Woman’s Lot“, das den Fokus auf die Frauen von Skalitz und im Besonderen die Müllerstochter Theresa verschiebt, erzählt sehr viel über Gender und „Kingdom Come: Deliverance“ – Nur vermutlich auf eine andere Art als geplant.
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Es gibt keine “historische Korrektheit” von Popkultur

Historische Korrektheit und Popkultur-Debatten, Symbolbild. – Bild: Ausschnitt eines Holzschnitts der brennenden Burg Aschhausen 1523 von Hans Wandereisen. Original: Staatsbibliothek Bamberg (RB.H.bell.f.1).

“Historische Korrektheit” von Popkultur ist eines der Dinge, dessen Faszination für viele Menschen scheinbar nie vollständig schwindet. Das ist irgendwo verständlich, aber trotzdem fehlgeleitet. “Historische Korrektheit” gibt es nicht. Und trotzdem ist es wichtig, zu verstehen, worum es hier wirklich geht.

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Von „Gamer Girls“, Romance und internalisierter Misogynie

Artikelbild Gamer Girls und internalized misogyny

Artikelbild Gamer Girls und internalized misogyny
Es gab eine Zeit, da war ich fest überzeugt, Romance als Genre nicht zu mögen. Klar, als jemand, die um 2008 ein Teenager und inmitten der Vampirwelle nach Twilight, Fantasy-Jugendromane geradezu verschlungen hat, gab es für mich eine kurze Phase, in der ich im Grunde nur Romance in verschiedenen Subgenres gelesen und geschaut habe, aber in dem Moment, in dem ich den Vampiren entwachsen bin, schien sich auch das zu legen. Ich wurde erwachsen und begann, „erwachsene“ Literatur zu lesen, „erwachsene“ Filme zu gucken und „erwachsene“ Spiele zu spielen.
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