Sei du selbst, alles andere wirst du eh verkacken: Marie Meimberg in Action

Sei du selbst alles andere wirst du eh verkacken Marie Meimberg

„Sei du selbst, alles andere wirst du eh verkacken“ – Das ist nicht nur ein hervorragender Rat für die meisten Lebenslagen, sondern auch ein Buch. Eine Sammlung von Geschichten aus der Feder Marie Meimbergs. Kleine Anekdoten, die davon erzählen, wie unperfekt das Leben eben doch ist. Vom Scheitern, von Fehlern, vom Lachen. Und von der Schönheit dieser fehlenden Perfektion.

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Herzenswelten: Dante, Shakespeare und Entenhausen

Herzenswelten Entenhausen

Ich bin mir nicht mehr sicher, wie alt ich war, als ich das erste Mal mit Dantes „Inferno“ in Berührung gekommen bin. Ich weiß nur, nur dass ich noch sehr jung war. Beim Stöbern in den Bücherregalen meiner Eltern fiel mir ein zerfleddertes Heft entgegen, an dessen dunkelgrünen Einband mein Blick spontan hängen blieb. Die Seiten waren schon leicht vergilbt, der Umschlag abgegriffen, der Buchrücken voller Rillen vom Lesen und ein paar Seiten lösten sich schon aus dem Einband. Auf die Rückseite war Werbung für Cowboy und Indianer-Actionfiguren gedruckt und auf der Vorderseite las ich in großen, geschwungenen Lettern „Le…

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Windfire: Nur Mystik macht noch keinen Plot

Windfire Lynn Raven Cover Rezension

Jessie hat mehr Probleme als Lösungen dafür: In Las Vegas, der schimmernden Stadt der Casinos, schlägt sie sich mehr schlecht als Recht durch und bringt so sich und ihren krebskranken Bruder gerade so über die Runden. Als sie ein altes Amulett ihrer Familie versetzt, taucht aus dem Nichts der Fotograf Shane vor ihr auf und will nichts Geringeres als genau dieses Erbstück. Und ehe Jessie es sich versieht stolpert sie durch eine Welt voller Halb-Djinns, Hexen und ihrer eigenen Vergangenheit, während die Spuren des Amuletts sie durch Las Vegas und darüber hinaus führen.

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Eine Liebeserklärung an Hörbücher

Liebeserklärung an Hörbücher

(Bezahlter Post) Ein verregneter Sonntag im Herbst, ich sitze auf meinem Bett, eine Tasse Kakao in der Hand und Kopfhörer auf. Mit geschlossenen Augen habe ich mich zurückgelehnt und genieße einfach nur den ruhigen Klang der Stimme in meinen Ohren. Dieses Mal höre ich „Der Herr des Turmes“, den zweiten Teil der „Rabenschatten“-Trilogie von Anthony Ryan, und lasse mich in das Leben Vaelin al Sornas entführen.

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Über die Paradoxie von Young Adult-Dystopien

Katniss Paradoxie YA Dystopien

In einer Welt, in der Sequelism, also der Hang zur unendlichen Fortsetzung, alle Bereiche von Fiktion fest in seiner Hand hält und so gut wie jede Young Adult-Dystopie mindestens eine Trilogie ist, die dann später in vier Filmen und/oder einer 2+ Staffel-Serie auf der Leinwand landet, sollte sich eigentlich jeder an die Erfolgsformel dieser Geschichten gewöhnt haben. Eine (angeblich) starke Heldin, ein Love Interest mit mehr Muskeln als Hirn, irgendeine böse Gesellschaft und die grundsätzliche Annahme, dass nur eine 16-Jährige Auserwählte auf die Idee kommen kann, irgendetwas in die Richtung einer Revolution anzuzetteln. Genau genommen kann man ja auch nichts…

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