Kategorie: Serien

„Game of Thrones“ ist vorbei und hinterlässt viel verbrannte Erde

Game of Thrones Vorhersehbarkeit
Game of Thrones Vorhersehbarkeit

Bild: „twipzdeeauxilia„, CC BY-ND 2.0, via flickr (klick zum Original)

„Game of Thrones“ ist endlich vorbei und ein Teil von mir atmet erleichtert auf. Denn die Serie hat in den letzten acht Jahren sehr viel symbolisiert, das mittelalterlich inspiriertes Fantasy und gritty realism immer wieder zu einer Kombination macht, die vor allem weibliche Zuschauerinnen daran erinnert, dass Phantastik ein Genre sein kann, dass uns mit jeder Faser hasst. Das gilt sowohl für die Geschichten, die die Serie erzählt hat, als solche als auch für seine Fans.

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Lieblingshelden: Im Namen des Mondes… Warum ich Sailor Moon heute so viel mehr liebe

Sailor Moon Herzenswelten Titelbild

Sailor Moon Herzenswelten Titelbild
Es war einmal ein kleines Mädchen… das rannte jeden Nachmittag eilig nach der Schule nach Hause, warf den Schulranzen in die Ecke, versuchte eilig die Kindersicherung zu knacken oder das versteckte Fernsehkabel ausfindig zu machen. Das alles bis 14.30 Uhr, dann stand nämlich das Pflichtprogramm auf RTL II an: „Sailor Moon“!
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Lieblingshelden: Zuko – Vom wandelnden Konflikt zur Selbsterlösung

Herzenswelten Zuko redemption arc

Herzenswelten Zuko redemption arc
Die Welt in Schwarz oder Weiß zu malen funktioniert selten, ohne dass eine solche einfache Sichtweise genutzt wird, um Hass zu schüren. Auf vielen Ebenen wird dies in der Serie Avatar dargestellt und gelingt am eindrucksvollsten mit dem anfänglichen Antagonisten Zuko, der sich tatsächlich zum (Anti-)Helden wandelt. Dieser junge Prinz ist durch die Hölle gegangen, wurde verletzt und gequält, zu einem zornigen, unausgeglichen Jugendlichen geformt, bis er schließlich begreift, dass nicht alles so ist, wie es scheint und er Schmied seines eigenen Schicksals sein kann. Und genau das macht seine Geschichte meiner Ansicht nach zur eindrucksvollsten Wandlung in der gesamten Serie (und auch darüber hinaus).
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Lieblingshelden: Der Scully-Effekt – Warum Dana meine Wonder Woman ist

Herzenswelten Scully

Herzenswelten Scully
Zu Beginn dieses Beitrags steht ein Geständnis. Ich habe den Film „Wonder Woman“ nicht gesehen und bislang auch kein intensives Bedürfnis danach verspürt. Irgendwie haben die klassischen Superhelden-Filme für mich ein wenig an Reiz verloren, unabhängig vom Geschlecht ihrer Hauptfiguren. Nichtsdestotrotz habe ich die Etablierung einer weiblichen Superheldin auf der Kinoleinwand sehr begrüßt und auch die Rezeption in den Medien mit großem Interesse verfolgt. Der Deutschlandfunk sprach von einem „feministische[n] Befreiungsschlag“, die TAZ von einem „feministischen Meilenstein“. Es gäbe in der Fantasy zu wenig Identifikationsfiguren für Frauen und junge Mädchen, hieß es, „Wonder Woman“ hätte hier eine klaffende Lücke geschlossen.
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Wo bleibt eigentlich der Hype um „Crazy Ex-Girlfriend“?

Rachel Bloom Crazy Ex-Girlfriend
Rachel Bloom Crazy Ex-Girlfriend

Bild: „37th College Television Awards #CollegeTVAwards #EmmysFoundation“ von „Red Carpet Report on Mingle Media TV“ (CC BY-SA 2.0) ; Quelle: https://www.flickr.com/photos/minglemediatv/27307339430/

Zugegeben, sieht man das erste Mal die Serie „Crazy Ex-Girlfriend“, ist eine nicht geringe Chance da, irgendwo zwischen Verwirrung und Irritation zu verbleiben. Eine Serie, in der es darum geht, dass eine Frau ihrer Jugendliebe nachjagt, wobei irgendwie alles schiefgeht und das wiederum mit Musical-Nummern unterlegt ist. Das alles ist ein klein wenig überdreht und schräg, was es auch etwas gewöhnungsbedürftig macht. Jenseits dieser bunten Verpackung ist die Serie aber auch klug konzipiert und immer wieder fast schmerzhaft treffend in ihrer Parodie auf unschöne Erzählmuster aus Liebeskomödien und anderes Liebesgeschichten.

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