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Fantasy

Bücher Essays Film & TV Gaming

Wenn Wissen nur von Männern gemacht wird: Wikipedia, der Buchhandel und das Konstruieren von Öffentlichkeit

2. Juni 2019
Phantastik und Wissenskonstruktion am Beispiel der Wikipedia-Liste weiblicher Science Fiction-Autorinnen - Bild: Die edlen Ritter des Ordens zur misogynen Kartoffel müssen die Phantastik tapfer gegen die dunklen Mächte weiblicher Autorinnen verteidigen. (Symbolbild, basierend auf des angenommen Selbstbildes besagter Helden.)

Die edlen Ritter des Ordens zur misogynen Kartoffel müssen die Phantastik tapfer gegen die dunklen Mächte weiblicher Autorinnen verteidigen. (Symbolbild, basierend auf des angenommen Selbstbildes besagter Helden.)

Der andauernde Streit um eine Liste weiblicher Science Fiction-Autorinnen auf Wikipedia zeigt mal wieder vor allem eins: Wir leben in einer Welt, in der Wissen viel zu oft von viel zu homogenen Gruppen gemacht wird. Und die Phantastik an sich ist eigentlich ein sehr schönes Beispiel für die Strukturen, die dahinter stehen.

Serien

„Game of Thrones“ ist vorbei und hinterlässt viel verbrannte Erde

27. Mai 2019
Game of Thrones Vorhersehbarkeit

Bild: „twipzdeeauxilia„, CC BY-ND 2.0, via flickr (klick zum Original)

„Game of Thrones“ ist endlich vorbei und ein Teil von mir atmet erleichtert auf. Denn die Serie hat in den letzten acht Jahren sehr viel symbolisiert, das mittelalterlich inspiriertes Fantasy und gritty realism immer wieder zu einer Kombination macht, die vor allem weibliche Zuschauerinnen daran erinnert, dass Phantastik ein Genre sein kann, dass uns mit jeder Faser hasst. Das gilt sowohl für die Geschichten, die die Serie erzählt hat, als solche als auch für seine Fans.

Bücher Gastgeflüster Lieblingshelden (2018)

Lieblingshelden: Kaz Brekker – Es wird besser, immer

30. Juni 2018

Herzenswelten Kaz Brekker Titelbild
Ich mag Buchfiguren, die irgendwie schwierig sind. Die nicht dem klassischen Heldentyp entsprechen, nicht herzensgut sind und auch nicht durchgehend moralisch einwandfreie Entscheidungen treffen. Stattdessen will ich Charaktere, die eher in verschiedene Graustufen einzuordnen sind, die leicht antagonistische Züge haben, die Fehler machen. Und mit denen ich mich aber trotzdem identifizieren kann, die mich mitfühlen lassen und mir das Gefühl geben, ihre Geschichte ist das, was im Moment wirklich zählt.

Gastgeflüster Lieblingshelden (2018) Serien

Lieblingshelden: Zuko – Vom wandelnden Konflikt zur Selbsterlösung

28. April 2018

Herzenswelten Zuko redemption arc
Die Welt in Schwarz oder Weiß zu malen funktioniert selten, ohne dass eine solche einfache Sichtweise genutzt wird, um Hass zu schüren. Auf vielen Ebenen wird dies in der Serie Avatar dargestellt und gelingt am eindrucksvollsten mit dem anfänglichen Antagonisten Zuko, der sich tatsächlich zum (Anti-)Helden wandelt. Dieser junge Prinz ist durch die Hölle gegangen, wurde verletzt und gequält, zu einem zornigen, unausgeglichen Jugendlichen geformt, bis er schließlich begreift, dass nicht alles so ist, wie es scheint und er Schmied seines eigenen Schicksals sein kann. Und genau das macht seine Geschichte meiner Ansicht nach zur eindrucksvollsten Wandlung in der gesamten Serie (und auch darüber hinaus).

Bücher & Hörbücher Essays Film & TV Gaming

Mommy’s Boy und Daddy Issues: Antagonisten und Emotionen in der Popkultur

22. April 2018

Böse um der Bosheit Willen – Die Antagonisten, die nach diesem Muster gestrickt sind, werden schon länger immer rarer. Stattdessen erleben vermenschlichte Bösewichte wie Loki, Zuko oder Kylo Ren einen Aufschwung. Und transportieren dabei ganz heimlich neue Ideen von Stärke und Männlichkeit.

Über mich und diesen Blog

Über mich und diesen Blog

Aurelia Brandenburg - Historikerin und Bloggerin. Ich beschäftige mich meisten mit Mittelalter, Digital Humanities und Game Studies, nicht zwingend immer in dieser Reihenfolge. Auf Geekgeflüster schreibe ich seit 2012 über Popkultur, inzwischen oft aus einer feministischen Perspektive und manchmal auch über Popkultur und Geschichte, insbesondere Popkultur und Mittelalterrezeption. Außerdem schreibe ich auch für Language at Play. Auf Twitter findet man mich als @hekabeohnename.


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