Kategorie: Serien

Ist „Supergirl“ ein gutes Zeichen für Frauen im Superheldengenre?

Superheldinnen Supergirl
Superheldinnen Supergirl

Bild: „Marvel and DC’s Greatest Women“ von „leafaye“ (CC BY 3.0) ; Quelle: http://leafaye.deviantart.com/art/Marvel-and-DC-s-Greatest-Women-585405415

Vor kurzem hat Netflix in Deutschland mit „Supergirl“ sein Angebot im inzwischen sehr unübersichtlichen DC-Serien-Universum erweitert und endlich flimmert mal wieder eine weibliche Superheldin über meinen Bildschirm. Wie schon bei „Jessica Jones“, die man vielleicht als Supergirls Marvel-Cousine unter den Serien bezeichnen könnte, sind auch in der Geschichte um Kara Zor-El starke und interessante Frauenfiguren omnipräsent.
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„Riverdale“ und warum wir über die Mütter und Töchter darin reden müssen

Geekgeflüster Film & TV
Geekgeflüster Film & TV

Foto: „Katja Jakob“ / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by) http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de

Etwas Mystery, ein wenig Drama und ein Erzähler aus dem Off. Wenn die Serie „Riverdale“ eins ist, dann ein klein wenig over the top, auch wenn das nicht zwingend etwas Schlechtes ist. Die Serie wird als ein Roman erzählt, den Jughead, einer der Protagonisten, über das Städtchen Riverdale und die Geheimnisse um Jason Blossoms Tod schreibt, und vor diesem Hintergrund passt dieser etwas überzogene und verdichtete Stil wieder. „Riverdale“ beschreibt so einfach eine Erzählung innerhalb einer Erzählung, das ist hier schlicht doppelt inszeniert und doppelt dramatisiert. Aktuell ist die Mystery-Serie nach den ersten sieben Folgen der ersten Staffel in eine kleine Pause gegangen und damit ist der Zeitpunkt perfekt, einmal ein paar Dinge daraus anzusprechen. Ganz besonders, weil sich mehr und mehr Lob für die Frauenfiguren darin zu häufen scheint.

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Bromance und Urban Fantasy: Ist das Fetisch oder kann das weg?

Bromance Urban Fantasy Supernatural

Bromance Urban Fantasy Supernatural
Männerfreundschaften in fiktionalen Werken sind wohl ein Motiv, das es gibt seit Menschen sich Geschichten erzählen. Von Artus und seinen Rittern über Don Carlos und Marquis von Posa bis zu Frodo und Sam: Die „Bromance“, also die brüderliche Liebe zwischen zwei männlichen Figuren, ist eigentlich schon ein uralter Hut. Manchmal gibt es vielleicht mehr, manchmal weniger Raum für Spekulationen, wie viel „brother“ und wie viel „romance“ in dieser Beziehung steckt, aber mit oder ohne Romantik stehen sich in jedem Fall die beiden Teile dieser Bromance schlicht nahe. Trotzdem: Mit „Supernatural“, „Vampire Diaries“, „Shadowhunters“ und mehr Serien hat in den letzten Jahren eine ganz eigene Form der Männerfreundschaft zwischen Brüdern Aufschwung erhalten. Und die sind besonders in Serien sicher Vieles von spannend bis dramatisch, aber ganz sicher immer auch das Material, aus dem Fanfictions gemacht sind.
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Peaky Blinders: Tolle Bilder und eine mittelmäßige Story

Geekgeflüster Film & TV
Peaky Blinders Serie

Foto: „Katja Jakob“ / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by) http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de

Birmingham 1919: Ein Mann reitet eine heruntergekommene Straße entlang, Menschen weichen ihm hektisch aus, alles nimmt die Beine in die Hand und flieht in die Häuser oder ein sicheres Versteck. Er reitet ruhig weiter, lässt sie verschwinden, während er hoch oben auf dem schwarzen Pferd thront. Diese Gegend, das ist sein Reich, seine Welt, in der der Name „Shelby“ als Drohung reicht und Schiebermützen, wie er sie trägt, die schlimmste Waffe sind.
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Warum mich „Game of Thrones“ nicht mehr überrascht

Game of Thrones Vorhersehbarkeit
Game of Thrones Vorhersehbarkeit

Bild: „twipzdeeauxilia„, CC BY-ND 2.0, via flickr (klick zum Original)

Im Augenblick läuft wieder einmal eine neue Staffel „Game of Thrones“, die 6., um genau zu sein. Und während das Internet nebenher wieder und wieder austickt und die Serie inzwischen sogar regelmäßig im – sonst bei Fantasy ja gerne eher etwas zurückhaltenden – deutschen Feuilleton angekommen zu sein scheint, sitze ich vor meinem Computer, überscrolle die Tweets und Facebook-Posts, die mir entgegen kreischen, was für ein Arsch Ramsay Bolton oder wie badass Sansa Stark inzwischen eigentlich ist, und verliere langsam endgültig das Interesse. Zuletzt habe ich, obwohl ich mich eigentlich als Fan bezeichnen würde, noch nicht einmal die 5. Staffel ganz geguckt, auch wenn ich in Bezug auf die Handlung halbwegs auf dem Laufenden bin. Und es hat mir nichts ausgemacht, obwohl ich noch die ersten zwei oder drei Staffeln superhibbelig in mich aufgesogen habe. Ich kannte und kenne nach wie vor alle Namen und Zusammenhänge, nur berührt es mich schon länger nicht mehr. Warum eigentlich?

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