Schlagwort: Assassin’s Creed

Mein Schönstes Scheitern: Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert


Als Aurelia uns angeschrieben hat, um uns das Thema der Gastartikel-Reihe mitzuteilen, hatte ich gerade Assassins Creed Odyssey das erste Mal beendet und zwar nicht sehr glorreich. Ich musste also bei „mein schönstes Scheitern“ nicht an die unendlichen Male denken, bei denen ich an Bosskämpfen in Devil may Cry gescheitert bin oder bei denen ich resigniert den Schwierigkeitsgrad bei der Kampagne von Star Wars Battlefront II runtergeschraubt habe. Nein, ich musste daran denken, wie ich guten Willens in das alte Griechenland aufgebrochen bin, mit dem Vorhaben der wundervollen Kassandra ihr Happy End zu geben und daran episch gescheitert bin.
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Lieblingshelden: Shay Patrick Cormac – Zwiespalt im Herzen

Lieblingshelden Shay Patrick Cormac Assassin's Creed Rogue

Lieblingshelden Shay Patrick Cormac Assassin's Creed Rogue
Man könnte ja meinen, Böse hätten es leicht. Sie müssen sich nicht mit moralischen Bedenken herumschlagen und können einfach machen, was sie wollen. Böse sind böse, weil sie, naja, eben böse sind. Ich finde das immer ziemlich langweilig, wenn Gegenspieler und Schurken einfach nur um der Bösartigkeit willen böse sind. Deswegen hat mir „Assassin‘s Creed Rogue“ so gut gefallen, weil es sich dem Böse-Werden einer Figur widmet.
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Grüße aus Alexandria – „Assassin’s Creed: Origins“ und der Fotomodus

Grüße aus Alexandria! - In "Assassin's Creed: Origins" mutiere ich Dank Fotomodus zur Klischee-Touristin (Quelle: Assassin Creed: Origins, Ubisoft)
Grüße aus Alexandria! - In "Assassin's Creed: Origins" mutiere ich Dank Fotomodus zur Klischee-Touristin (Quelle: Assassin Creed: Origins, Ubisoft)

Grüße aus Alexandria! – In „Assassin’s Creed: Origins“ mutiere ich Dank Fotomodus zur Klischee-Touristin (Quelle: Assassin Creed: Origins, Ubisoft)

Ein heißer Sommertag, eine Kamera und eine Stadt im Süden – Klingt eigentlich wie der Anfang eines Berichts über meinen letzten Sommerurlaub. Nur haben wir 48 v. Chr., die Stadt ist Alexandria und die Kamera eigentlich ein Fotomodus in „Assassin’s Creed: Origins“. Das mit dem Urlaub stimmt dennoch ein wenig. Und es ist der Grund, warum ich an dem neusten Teil der „Assassin’s Creed“-Reihe bei aller Kritik plötzlich so viel Spaß wie schon lange nicht mehr habe.

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„Assassin’s Creed“ hat keine Assassinen mehr

Assassin's Creed Unity Willkommen in der Moderne

Assassin's Creed Syndicate Verlust des Mythos
Im „Assassin’s Creed“-Franchise, darin dürften sich wohl selbst Fans einig sein, ist seit einer Weile der Wurm drin. Zu repetitiv werden immer gleiche Formeln bedient, fehlende Innovation im Gameplay und die Reproduktion derselben fürchterlichen Elemente aus den Vorgängern, die jedes Mal aufs Neue nerven. Unabhängig davon funktioniert aber auch das Setting schon seit einer ganzen Weile nicht mehr. Natürlich blieb es ganz unterhaltsam, durch die Gegend zu klettern und mit einem perfekten Sprung ein perfektes Attentat auszuführen, aber das, was oft an den Spielen so spannend war, waren ihre Kulissen und Geschichten. Und ausgerechnet in diesem Punkt hat die Reihe für mich mit „Assassin’s Creed 3“ einen tiefen Einbruch erlitten, von dem sie sich bisher nie ganz erholt hat.
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Assassin’s Creed (Film): Viel Kredo und wenig Handlung

Assassin's Creed Film Aguilar

Assassin's Creed Film Verfolgungsjagd
Wenn ein Film einen Plot anfasst, der schon in seiner Videospielvorlage seit einer Weile nicht mehr funktioniert, kann das dann gutgehen? Der neue „Assassin’s Creed“-Film beweist, dass es das nicht kann. Wie schon in den letzten Spielen der Reihe wie „Unity“ oder „Syndicate“ legt auch in der Filmadaption von Ubisofts Attentäter-Reihe der Grundplot eine saubere Bauchlandung hin. Und trotzdem halte ich „Assassin’s Creed“ für einen verdammt coolen Film.
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