Geekgeflüster September ’16: Zwischen YA-Klischees und Gamingphilosophie

Monatsrückblick Geekgeflüster
Haltet eure Aluhüte, Handtücher oder was auch immer fest, liebes Internet! Eine neue Ladung Geekgeflüster steht in den Startlöchern und obwohl ich in zwei Wochen Urlaub absolut nichts getan habe außer mir die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen und die restliche Zeit damit beschäftigt war, zu arbeiten und mir von „Dragon Age: Inquisition“ das Herz brechen zu lassen, habe ich doch wieder eine hübsche Auswahl an Leseempfehlungen im Gepäck, aber lest selbst.

Lesetipps für diesen Monat

Zuerst einmal hat die Zeitzeugin Guddy über Geek-Sexfantasien und darüber wie verdammt uncool die in der Realität eigentlich wären geschrieben und das unter dem Titel „10 Geekfantasien – und ihre ungeilen Realitäten“ veröffentlicht. Der Post ist Gold wert und unglaublich witzig, werft einen Blick hinein.
Ebenfalls amüsant ist dieses Young-Adult-Klischee-Bingo von Saskia von Who is Kafka?, das – wie der Name schon sagt – die üblichen Erzählmuster aus Jugendromanen aufs Korn nimmt. Über einen Teil dieser Klischees – nämlich die problematischen Beziehungsbilder aus vielen YA-Romanen – hat auch der Herr Booknerd Fabian auf Twitter gerantet. Entsprechend dem Kanal ist dieser Rant verhältnismäßig kurz, aber das macht ihn nicht weniger wahr.
Zwar auch über Bücher, aber über ein komplett anderes Thema hat auch Katharina Jach auf Literaturina gebloggt: In „Männer, Frauen und die Science-Fiction“ setzt sie sich mit dem Problem auseinander, als Autorin in auf der schreibenden Seite sehr männlich dominierten Genres wie Science Fiction ernst genommen zu werden. Ein lohnender und wichtiger Post, dessen Problem ich als Fantasy-Fan auch wichtig finde, weil gerade diesem Genre (besonders im High Fantasy) nach wie vor oft die Autorinnen und vielleicht auch deshalb die Heldinnen fehlen.
Nun aber komplett weg von Bücher, hin zum Gaming: Auf Wired könnt ihr einen spannenden Artikel dazu lesen, warum der Begriff „Indie“ im Gaming-Bereich eigentlich längst eine Farce ist bzw. als solche gesehen werden kann, wobei (natürlich) „No man’s sky“ als prominentes Beispiel dient. Und wo wir schon bei „No man’s sky“ sind: In diesem Artikel könnt ihr ein bisschen etwas zu „No man’s sky“ und Archaeogaming lesen. Ein interessantes Thema, zumal mich Archaeogaming – also die Idee, archäologische Ideen/Methoden auf Videospiele anzuwenden – sowieso schon interessiert.
In diesem (englischsprachigen) Artikel dagegen könnt ihr nachlesen, warum BioShock, das ich persönlich konzeptuell grandios fand, vielleicht an seinem eigenen Konzept scheitert. Ich würde nicht allem daraus zu 100% zustimmen, aber in jedem Fall eröffnet der Text eine interessante Perspektive auf das Spiel.
Weg vom Philosophischen, aber immer noch beim Gaming: Meg hat auf Geschichtenliebe eine Review über „Life is strange“ veröffentlicht und jetzt muss ich das glaube ich doch noch endlich mal spielen. Außerdem hat sie darüber gebloggt, warum die finale Staffel von „The Mentalist“ unnötig war bzw. sie die nicht mehr geguckt hat, was ich im Grunde so unterschreiben kann.
Und last but not least hat Caro von Time and Tea eine Art Selbstversuch auf den Spuren der Faszination für die Fake-Welt auf Instagram & Co gestartet und danach einen sehr lesenswerten Post darüber geschrieben: „Wie ich versuchte noch mal 15 zu sein und kläglich scheiterte“

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Über uns Geekgeflüster

Ich bin Aurelia und blogge seit 2012 über Gaming, Bücher, Filme, Serien und mehr. Kurz: Das hier ist mein Geekgeflüster.

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