Geekgeflüster Februar ’16: Zeit, wo bist du nur hin?

Monatsrückblick Geekgeflüster
Hilfe, wo sind denn schon wieder die letzten Wochen geblieben? Der gesamte letzte Monat? Ich glaube, da muss irgendwo ein Riss im Raum-Zeit-Kontinuum gewesen sein oder so, aber wie auch immer, hier ist also eine neue Ladung monatliches Geekgeflüster meinerseits. Aus Zeitgründen (die auch die Ursache für die Postflaute im Februar waren) nur mit Leseempfehlungen, aber gut. Wird alles wieder.

Bloggerwelt

Nachdem ich im Februar zuerst gefühlt Klausuren ohne Ende und danach jobtechnisch ordentlich zu tun hatte, habe ich ehrlich gesagt meine üblichen Blogkanäle kaum verfolgt und dementsprechend knapp dürfte die Liste der Leseempfehlung in diesem Monat ausfallen, aber alles der Reihe nach. Denn ein bisschen etwas habe ich trotzdem für euch.
Zu allererst einmal hat Caro von Time and Tea wieder ein paar schöne Posts rausgehauen. Zum einen unter dem Titel „Hingehört: Wie Stille klingt“ mit ein paar sehr tollen Musikempfehlungen, zum anderen noch einen anderen, deutlich nachdenklicheren, aber sehr schön zu lesenden Post darüber, dass sie die Welt verändern möchte. Jedenfalls manchmal.
Einen ebenfalls ein wenig nachdenklichen, aber wie ich finde sehr wahren Post hat außerdem Andrea Weil noch veröffentlicht, in dem sie über journalistische Ethik beim Bloggen und das Problem, dass wir darüber in der (Buch-)Bloggerszene darüber bisher wenig bis gar nicht reden, schreibt. Darin spricht sie einige sehr wichtige Punkte an, die mir in der Transparenz-Diskussion unter Bloggern gerne mal untergehen, klickt euch also zu ihr weiter.
Ebenfalls über Blogger und Blogger Relations in der Buchwelt hat Petzi von Die Liebe zu Büchern geschrieben: Und zwar aus der Sicht, die ihr eben liegt, der einer Bloggerin.
Und damit bin ich eigentlich schon bei dem Thema, das ich zuletzt am nervigsten fand: Dem Artikel „Dieses Buch wird Ihr Leben verändern!“ von Ana Maria Michel auf ZEIT ONLINE und den hysterischen Reaktionen dazu. Ich habe es zuletzt schon erwähnt, aber viel Gekreische aus dem „Bloggerlager“, das darauf folgte, fand ich nur noch heillos albern. Umso angenehmer fand ich diese zur Abwechslung einmal recht rationale Reaktion auf DerSinn. Und damit beende ich dieses Thema auch.
Sehr viel cooler dagegen fand ich den (ebenfalls auf ZEIT ONLINE erschienenen) Artikel „Was würde Loki tun?“ von Sabine Horst, in dem sie analysiert, auf wie vielen Ebenen Loki eigentlich toll ist. Und wo ich schon bei „normalen“ Medien und weniger den Blogs bin: Ich feiere die Kolumne von Marie Meimberg immer mehr. Und zuletzt ihren Text zur Verurteilung von Juliensblog ganz besonders. Lest mal rein.
Jetzt aber noch einmal zurück zu den Blogger: Rhukii hat über Skyrim gebloggt und auch wenn mein innerer Skyrim-Fan dabei schreit, ist der Post doch lesenswert, Frau Margarete hat genauso wie ich beim Serien-TAG mitgemacht und außerdem eine Deadpool-Review geschrieben und die Chaosmacherin hat eine Filmkritik zu „Hail, Ceasar!“ geschrieben, die ich ganz interessant fand, auch wenn ich den Film selbst noch nicht gesehen habe.
Außerdem hat Steffi von Fieberherz sich sehr unterhaltsam mit möglichen Klischees in ihrem New Adult-Roman auseinander gesetzt und wo wir schon bei Autoren sind: Ich feiere diesen Generator für Shakespeare-Beleidigungen einfach unglaublich.

 

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