Warum mich „Game of Thrones“ nicht mehr überrascht

Game of Thrones Vorhersehbarkeit

Bild: „twipzdeeauxilia„, CC BY-ND 2.0, via flickr (klick zum Original)

Im Augenblick läuft wieder einmal eine neue Staffel „Game of Thrones“, die 6., um genau zu sein. Und während das Internet nebenher wieder und wieder austickt und die Serie inzwischen sogar regelmäßig im – sonst bei Fantasy ja gerne eher etwas zurückhaltenden – deutschen Feuilleton angekommen zu sein scheint, sitze ich vor meinem Computer, überscrolle die Tweets und Facebook-Posts, die mir entgegen kreischen, was für ein Arsch Ramsay Bolton oder wie badass Sansa Stark inzwischen eigentlich ist, und verliere langsam endgültig das Interesse. Zuletzt habe ich, obwohl ich mich eigentlich als Fan bezeichnen würde, noch nicht einmal die 5. Staffel ganz geguckt, auch wenn ich in Bezug auf die Handlung halbwegs auf dem Laufenden bin. Und es hat mir nichts ausgemacht, obwohl ich noch die ersten zwei oder drei Staffeln superhibbelig in mich aufgesogen habe. Ich kannte und kenne nach wie vor alle Namen und Zusammenhänge, nur berührt es mich schon länger nicht mehr. Warum eigentlich?

Spoilerhinweis

Das Grundproblem: Immer noch eins oben drauf

Grundsätzlich steckt „Game of Thrones“ für mich in einer gewissen Teufelsspirale: Die Serie ist dafür bekannt episch, überraschend, schockierend und brutal zu sein. Und anno dazumal in Staffel eins funktionierte das perfekt. Als Zuschauer ist man daran gewöhnt, dass der Protagonist einer Handlung einen unsichtbaren Schutzschild vor sich her trägt, durch den er sich zwar in eine noch so brenzlige Situation bringen kann, aber am Ende doch noch – und sei es in letzter Minute oder durch einen Plottwist nach dieser letzten Minute – gerettet wird. Denn ohne Protagonist gibt es keine Handlung, oder?
Diese vordefinierte Erwartung hat „Game of Thrones“- oder viel mehr vorher schon die gleichnamige Buchvorlage – nicht nur einfach gebrochen, sondern in die Luft gejagt und im Konfettiregen von Ned Starks beendetem Leben noch getanzt. Das war ein brillianter Kniff in der Handlung, aber rückblickend nach dem, was sich in Folge dieses Todes getan hat, war Neds Tod schlicht der Auslöser für die Lawine der restlichen Handlung, musste es auch sein. Neds Tod trieb Sansa in die ungünstige Position, Joffrey und den Lannisters praktisch schutzlos ausgeliefert zu sein, Arya trieb er in die Fremde, Jon versperrte er endgültig den Weg zurück nach Winterfell und er zwang sowohl Jon als auch Robb dazu, politisch selbstständig und weitgehend ohne Hilfe oder Schutz agieren zu müssen. Über Robb und dessen Handlungsstrang löste Neds Tod den Bürgerkrieg aus, der bzw. die damit verbundene innenpolitische Instabilität ja auch noch immer die Serie beschäftigt. Selbst Daenerys hängt maßgeblich von Neds Tod ab, denn Neds Tod war es, der die Stimmung in Westeros geschaffen hat, mit der sie sich aktiv  – bezüglich ihrer eigenen Thronbestrebungen – wie passiv – über ihre Verbündeten in und aus Westeros – auseinander setzen muss. Sucht man also ein wenig tiefer nach dem auslösenden Moment für die meisten aktuellen Handlungssträngen in „Game of Thrones“, dann landet man bei Ned Stark.

Auch von der Symbolik her war Neds Tod grandios und deutete so viel an, das später nur noch mit dem Vorschlaghammer klargestellt wird: In Westeros, da überlebt nicht der ehrenhafte, gute Ritter auf dem weißen Ross, sondern die skrupellose Intrigantin, die ihre Feinde rechtzeitig und möglichst brutal aus dem Verkehr zieht. Nur da zeigt sich auch schon in den Anfängen das Problem, mit dem die Serie immer und immer wieder kämpft: Wenn in einer Staffel etwas bedient wird, das sich gut verkauft, dann sollte das für die nächste Staffel am besten fortgeführt werden. Das ist nichts Besonderes, sondern schlicht das ist die Erfolgsformel des gesamten Konzepts von Serien. Wenn dieses Element aber so gut wie nur der Schock darüber ist, eine zentrale Figur zu töten oder ihr etwas besonders Schlimmes anzutun, dann setzt das die Messlatte verdammt hoch. Wie will man schließlich auch noch großartig diesen radikalen Bruch mit der Erwartung der Zuschauer toppen? Schließlich führt so ein Bruch nur dazu, dass ich als Zuschauerin mit diesen Dingen rechne. Jetzt weiß ich, dass dieses ungeschriebene Gesetz der Film- und Serienwelt, dass ein Protagonist eigentlich immer unantastbar ist, hier nicht gilt. Wie kann man mich also jetzt noch überraschen?

Zugegeben, die Gesamthandlung von Staffel zwei und drei hat das noch ganz gut hinbekommen. Zwei hatte ein paar epische Höhen und in der Gesamtkonstellation wies sie sehr gut auf drei, in der mit der berühmt-berchtigten „Red Wedding“ alldem erst einmal die Krone aufgesetzt wurde. Aber danach? Danach war für mich der Spannungsbogen irgendwie hinüber.

Nach der „Red Wedding“ war mein inneres Fangirl ein nervliches Wrack. Weniger weil ich Robb oder den Rest der umgekommenen Stark-Mischpoke so gern gehabt hätte, sondern weil ich in ihm meine Hoffnung auf Joffreys Ende verkörpert sah und diese Hoffnung damit ebenfalls weg war. Überhaupt war Joffrey vielleicht nicht gerade ein Antagonist, wie ich ihn eigentlich mag, weil er einfach nicht mehr nachzuvollziehen und schlicht altmodisch „böse“ war, aber er war einer, den man von ganzem Herzen hassen konnte. Egal, mit wem man gerade sympathisierte, Joffrey war einfach ein Vollzeitarschloch. Sein im Verhältnis zu seinem Alter früher, aber für viele Fans wahrscheinlich fast schon später Tod war die nächste Steigerung, der Schock-Formel, nach der „Game of Thrones“ funktioniert. Zuletzt war eine ganze Reihe von Helden gestorben und Joffrey war lange genug in Amt und Würden, dass man langsam glauben konnte, dass er vielleicht gar nicht mehr verschwinden und sich am Ende noch mit Dany bekriegen würde, da tritt fast aus dem Nichts doch noch sein Tod ein. – Nur hat das schon in Folge 2/10 der Messlatte eine neue Dimension gegeben. Und der Rest der Staffel kam dann da nicht mehr ran, gerade weil Joffreys Ableben von Fans so ziemlich aller Lager so sehnsüchtig erwartet wurde.

Der Vorschlaghammer aus Schock-Formel und Fan-Reaktion

Aus diesem Problem der damit schier unerreichbar hohen Messlatte heraus folgt diese plumpe Vorschlaghammer-Methode, durch die sich „Game of Thrones“ zuletzt viel zu oft ausgezeichnet hat und die auch die eigentliche Ursache für einige Kontroversen um die Serie waren. Die seltsame Vergewaltigungsszene an Joffreys Leichnam z.B. hatte in der Form, wie sie in der Serie vorkam, keinen erzählerischen Zweck, sondern diente nur zum Schock darüber, dass Jaime a) die ganze Inzest-Geschichte mit Cersei noch einmal dadurch steigert, dass er sie vergewaltigt, und b) dass das ganze neben der Leiche ihres gemeinsamen Sohns geschieht. Im Original stimmt Cersei dem Sex übrigens zu, da ist allerdings auch der gesamte Kontext und erst recht die Szene eine andere, was u.a. mit einer veränderten Chronologie der Serie zusammen hängt, nur vor dem Hintergrund der Erwartung der Zuschauer, dass frei nach der Formel „In life, the monsters win“ irgendwie diese Schock-Momente und damit die Diskussion in der Fan-Welt bleiben (müssen) war das die einzige Möglichkeit, die nach der erzählerischen Bombe von Joffreys Tod für Schock noch blieb.

Das rief zum einen natürlich in einem gewissen Voyeurismus erst einmal alle auf den Plan, die „Game of Thrones“ irgendwie auf dem Schirm hatten, denn eine Szene, die auf so vielen Ebenen gegen alle üblichen Moralvorstellungen der zu erwartenden Zielgruppen ging, die sorgt einfach für Aufmerksamkeit, und zum anderen wurde damit natürlich auch im Detail der Kontrovesen-Button gedrückt. Denn abgesehen von der üblichen ersten Aufregung sorgte die Szene auch noch für einiges an Diskussionen: Die Fans der Bücher protestierten gegen eine Änderung im Vergleich zur Vorlage, sogar George R.R. Martin persönlich hat sich dazu geäußert und die Szene kritisiert, während gleichzeitig nebenher auch noch eine kurze Feminismus-Diskussion über die Verharmlosung von Vergewaltigungen in „Game of Thrones“ lief.

Das Ziel war erfüllt: Schock und Aufmerksamkeit generiert, aber macht das noch eine spannende Geschichte?

Zumal es damit noch nicht vorbei war. Die wirklich entscheidenden Handlungsstränge nach Joffreys Tod waren zu einem guten Teil vielleicht interessant, dramatisch oder spannend, nur die ultimative Schock-Formel wie bei Ned Stark, mit der außerdem alles vorhergehende noch übertroffen werden konnte, bediente so gut wie keiner mehr. Jedenfalls nicht in vergleichbaren Dimensionen. Der gesamte Handlungsstrang um Jon gewann zwar etwas an Fahrt, aber selbst hier entwickelte sich die Geschichte mehr auf einer epischen als einer schockierenden Schiene.

Dementsprechend wenig wundert es da, dass auch die fünfte Staffel ihre Portion einer Schock-Vergewaltigung abbekam: Dieses Mal wurde Sansa Stark vom neuen Antagonist vom Dienst für den ultimativen Fanhass, Ramsay Bolton, vergewaltigt. Dieses Mal sogar mit einem (erzwungenen) Zuschauer, Theon. Wieder gab es auch dazu eine Vorlage im Buch, allerdings waren es wieder einige kleine Änderungen, die zu einem komplett neuen Kontext geführt haben, der ganz klar auf Schock ausgelegt und erzählerisch nicht zwingend in dieser Form und Inszenierung nötig war. Und wieder war das Opfer eine Frauenfigur, die zwar vielleicht ihre Fans hat, die aber genauso vielen Fans egal sein dürfte. Der perfekte Ausgangspunkt, um eine Kontroverse in der Fan-Welt auszulösen, ohne zu viele Leute zu vergraulen. Das stellt im Übrigen auch einen entscheidenden Unterschied zu den Vergewaltigungen dar, die Dany zu Beginn ihrer Ehe mit Drogo in der ersten Staffel erleidet und die bei weitem nicht diese Diskussionsdimension ausgelöst haben, obwohl sie genauso wie die anderen beiden innerhalb einer Beziehung bzw. Ehe geschehen.

Merkt ihr was? Da ist ein Muster. Und das schon so auffällig, dass mir kein Mensch erzählen kann, dass das sich nach ein paar Änderungen im Vergleich zu den Büchern einfach zufällig ergeben hat. Zumal gerade diese Beispiele hier sehr prominent inszeniert sind und für den bloßen erzählerischen Zweck auch deutlich dezenter hätten umgesetzt werden können. Dabei geht es hier nicht um eine Prüderie- oder Anti-Gewaltdiskussion, das sind alles gesonderte Debatten, sondern darum, dass in „Game of Thrones“ diese Art von Szenen nicht mehr der Illustration einer grausamen Welt dienen, wie es z.B. noch bei Ned Starks Tod oder Joffreys Quälereien gegen Sansa der Fall war, sondern darum, mit dem Vorschlaghammer möglichst auffällige Schock-Momente auszulösen, mit denen Aufmerksamkeit generiert wird und so auch die Zuschauer vom Hardcorefan bis zum Kritiker geschickt innerhalb des gesamten Hypes eingesetzt werden. (Im Grunde lasse auch ich mich mit diesem Post nach der Formel instrumentalisieren.) Tatsächlich ist das auch legitim, schließlich beweisen die Köpfe hinter der Serie damit auch, dass sie ihr Handwerk in der modernen Welt von tumblr und Netflix über das rein filmische hinaus beherrschen, nur erzählerisch spannend ist es eben nicht mehr.

Ganz im Gegenteil: Damit ist „Game of Thrones“ vorhersehbar geworden.

Eine Dynamik aus Typen, die nichts Neues bringen

Die Vorhersehbarkeit zeigt sich aber bei weitem nicht nur an der Schock-Formel: Sieht man sich die Figurenkonstellation der Serie an, dann ist auch Westeros bei weitem nicht mehr so überraschend wie es auf den ersten Blick wirkt. Tode passieren auch da nicht aus dem Nichts, sondern folgen einem genialen Gespür für Dramatik und gekonnter Inszenierung einer Handlung.

Um noch einmal zu Ned Stark zurück zu kommen: Was hätte mit ihm denn noch groß passieren können, selbst wenn er nicht gestorben wäre? Sein politisches Kapital war verspielt, er hätte sich maximal bei der Nachtwache verkriechen und darauf hoffen können, nicht doch noch ermordet zu werden. Selbst wenn man die Idee weiterspinnt, dass er potentiell ja noch zu einem neuen Schlag hätte ausholen können, wie ihn dann Robb gewagt und verloren hat, hätte das zwangsweise nach den Spielregeln, nach denen Westeros konzipiert und konstruiert ist, dazu geführt, dass er entweder einiges an Skrupel und Ehrgefühl hätte ablegen müssen oder vermutlich ein ähnliches Schicksal wie später Robb erlitten hätte. Anders formuliert: Um den Plot voran zu treiben, der die gesamte Handlung bestimmt, musste Ned eigentlich sterben. Seine Geschichte war nicht nur irgendwo zu Ende erzählt, ein Fortführen hätte im schlimmsten Fall wahrscheinlich sogar den Spannungsaufbau der übrigen Handlungsstränge behindert. Sein Tod war irgendwo schlicht dramaturgisch konsequent.

Ähnliches gilt übrigens auch für Robb: Wohin hätte sein Plot denn noch führen können? Früher oder später hätte er sich den Lannisters gestellt und entweder dem schwer austauschbaren Teil des Antagonistenpools des Plots ein Ende bereitet und damit die Geschichte insgesamt in die Schwebe gebracht oder hätte spätestens dann auf die eine oder andere Weise aus dem Weg gemusst, um das zu verhindern. Ein Ende seiner Handlung war also vorprogrammiert. (Und damit eben auch der der wichtigen Akteure in seiner direkten Umgebung wie z.B. seine Mutter.)

Selbst Oberyn Martell, dessen Tod im Vergleich dazu ja etwas überraschender war, reiht sich in dieses Prinzip ein: Der entscheidende erzählerische Zweck, den er hatte, war, die Lannisters etwas nervös zu machen, weil er ja keinen Hehl daraus gemacht hat, dass er auf die alles andere als gut zu sprechen war, und damit zumindest eine Weile eine neue unbekannte Variable auf das Spielfeld in Westeros zu zaubern. Das klappt auch, nur mit dem Augenblick, in dem der Kampf gegen Gregor Clegane eintritt, lösen sich seine Motivation und sein Zweck auf. Denn selbst wenn er den Kampf gewonnen hätte, welches Ziel und welchen Zweck hätte er da noch gehabt? Der Mann, an dem er wirklich Rache nehmen wollte, wäre tot und um die Lannisters als Familie anzugreifen, war er selbst zu intrigant und damit verbunden auch klug konzipiert. Anders als Ned Stark hätte er vielleicht keine Gelegenheit ausgelassen, die Lannisters zu ärgern, hätte aber, so wie die politischen Karten zum Zeitpunkt seines Todes lagen, wahrscheinlich keine zu offene oder wenigstens keine aussichtslose Konfrontation gesucht. Sein Plot war also auch im Grunde zu Ende und hatte seinen Zweck erfüllt. Ganz zu schweigen davon, dass sein Überleben ja auch die entscheidenden Einschnitte in der Handlung um Tyrion behindert hätte, die aber ihrerseits sich auch langsam fast zwingend abgezeichnet haben, so sehr wie Tyrion gegen seine eigene Familie zu verlieren begann.

Dieses Schema lässt sich auf so ziemlich alle erzählerisch notwendigen Schocker der Serie so oft anwenden, dass diese Schocker in ihrer Vorhersehbarkeit sich selbst praktisch auflösen. Und dazu kommt noch, dass sich auch sehr gut beobachten lässt, wie wichtige vakante Funktionen immer wieder nachbesetzt werden: Kaum ist Joffrey tot, kommt mit Ramsay der nächste Antagonist daher, den man eigentlich nur hassen kann. Kaum ist Ned tot, nimmt Robb die Position des irgendwo etwas naiven Helden ein, kaum ist er tot, wächst Jon mehr und mehr in eine ähnliche Anführerrolle hinein, wie sie vorher sein Bruder hatte, auch wenn er in dieser Art und Weise bereits weniger in einer Tradition zu Ned steht wie es vorher noch bei Robb war. Kaum ist Sansa aus Cerseis Dunstkreis heraus, sieht sich mit Lysa wieder eine ältere Frau in durch Sansas bloße Existenz bedroht und drangsaliert sie. Und umgekehrt: Kaum ist Cersei Sansa los, hat sie mit Margaery eine neue junge Konkurrentin, die potentiell Cersei eines Tages in Intraganz in nichts nachstehen wird und damit eine Bedrohung für sie ist.

Auch damit werden natürlich legitime Formeln der Erzählweise bedient, die auch z.T. natürlich nicht nur an der Serie hängen, allerdings sind wir damit auch wieder am selben Punkt: Das kann man machen, nur etwas Neues passiert damit auch nicht mehr.

„Game of Thrones“ ist vieles, aber nicht mehr überraschend

Ich mag „Game of Thrones“ eigentlich noch immer. Die Serie ist episch und gehört zu den Produktionen, die das gesamte Genre des High Fantasy auf ihre Art neu geprägt haben. Nur zeigt sie auch mehr und mehr die Probleme, die eine Adaption eines komplexen Romans für die Leinwand machen kann. Sie ist aufwendig und teuer, braucht vermutlich dementsprechend auch den Hype und bedient damit oft nur noch sehr simple bis plumpe Schock-Knöpfe bei ihren Zuschauern. Und selbst, wenn dem nicht so ist, dann bleibt die tatsächliche Stärke die, dass GoT einfach episches Fantasy ist. Die Überraschung oder gar Plottwists sind nach ein paar Staffeln bekannter Spielregeln eben doch langsam vorherseh-, die Mechanismen dahinter sichtbar.

Das macht „Game of Thrones“ noch lange nicht schlecht, nur meine Neugier ist weg. Ich verspüre nicht mehr den Drang, die neuste Folge sofort zu sehen, sondern warte einfach darauf bis jemandem einfällt, welche Staffel(n) ich noch nicht auf DVD habe und ich sie geschenkt bekomme. Denn seien wir ehrlich: Künstlich auf den Drama-Button eindreschen, das haben andere vorher auch schon getan und werden es nach „Game of Thrones“ noch immer tun.

 

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Über uns Geekgeflüster

Ich bin Aurelia und blogge seit 2012 über Gaming, Bücher, Filme, Serien und mehr. Kurz: Das hier ist mein Geekgeflüster.

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