Kategorie: Mein Schönstes Scheitern (2019)

Mein schönstes Scheitern: Eine Trophäe fürs Aufhören

Mein Schönstes Scheitern Pascal Wagner Trophäen Titelbild

Mein Schönstes Scheitern Pascal Wagner Trophäen Titelbild
Der Zähler tickt. Als ich diesen Artikel schreibe, zeigt meine PlayStation 4 7.774 Trophäen an. Wenn ihr ihn lest, sind es vermutlich schon einige Dutzend mehr. Vor nicht allzu langer Zeit hat sie mich in ihren Klauen gehalten, diese Zahl. Jedes vollständig abgeschlossene Spiel nur ein weiterer, mühsamer Schritt hin zur perfekten Sammlung. Heute jedoch läuft sie nur noch nebenher, ist ein netter Bonus, aber hält mich nicht mehr gefangen. Danken kann ich dafür vor allem SEGA und ihrem Drachen von Dojima.
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Mein Schönstes Scheitern: (116 • 4) + 151 = Dota 2

Mein Schönstes Scheitern Das Heldinnen- und Helden-Ensemble Dota 2
Mein Schönstes Scheitern Das Heldinnen- und Helden-Ensemble Dota 2

Das Heldinnen- und Helden-Ensemble

Bis zum Jahr 2014 waren mir Multiplayer Online Battle Arena-Spiele, kurz MOBAs, noch fremd. Doch die zahlreichen Spielfiguren und deren umfangreiche Hintergrundgeschichten hatten mich neugierig gemacht. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass mich Dota 2 vor eine unlösbare Gleichung stellen würde.

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Mein Schönstes Scheitern: Warum ich es nie schaffe, böse Figuren durchzuspielen


Ob Film, Buch oder Computerspiel: Villains faszinieren mich. Wie gern würde ich selbst einmal in die Rolle des Bösewichts schlüpfen und mich in Age of Wonders mit den Finstersten der Finsteren verbünden! Wenn da nur nicht die Sache mit dem schlechten Gewissen wäre … Weiterlesen

Mein Schönstes Scheitern: Scheitern als System – Wie Until Dawn meine Wahrnehmung von Spielen veränderte

Mein Schöntes Scheitern Michelle Until Dawn

Mein Schöntes Scheitern Michelle Until Dawn
Ich erinnere mich gut daran, dass ich als Kind meinem Bruder beim Spielen von Videospielen zugeschaut zu haben. Mich hat damals schon fasziniert, wie eine kleine, verpixelte Lara Croft Abenteuer erlebt hat und wie mein Bruder in Halo seine Freunde fertigmachte. Scheitern war damals etwas, was frustrierte und rein negativ konnotiert war. Das trug ich mit mir. Selbst in ‚friedlichen‘ Spielen wie Minecraft war das Scheitern in der Mine über allen Maßen frustrierend und wenn ich in Shootern verlor, wurde laut geschimpft.
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Mein Schönstes Scheitern: Wenn der Endboss warten muss

Mein Schönstes Scheitern Risen Banner

Mein Schönstes Scheitern Risen Banner
Ich mag keine schweren Spiele. Das Fehlen von manuellem Speichern, eine zu niedrige Lebensanzeige, komplizierte Steuerungen und allzu mächtige Gegnerscharen sind mir ein Graus, der Easy-Mode bei neu gekauften Spielen dagegen meine große Rettung. Wenn ich ein Level zum zehnten Mal wiederholen muss und dann kurz vorm Ende trotzdem wieder sterbe, kann mich auch eine gute Handlung nicht vom Weiterspielen überzeugen. Und ja, ich rede da von euch, The Last Of Us und Uncharted. In meiner Gaming-Karriere habe ich exakt ein Spiel auf der höchsten Schwierigkeitsstufe gespielt und das auch nur, weil Dragon Age: Inquisition den Soundtrack des Jahrtausends besitzt und im Nightmare-Modus sowieso alles noch viel epischer ist. Viel schlimmer ist meistens dann aber doch der Endboss – wo ist ein „Skip Fight“-Button, wenn man ihn mal braucht? Es gibt zwei Spiele, bei denen ich unzählige Male gnadenlos beim finalen Kampf gescheitert bin: The Legend of Zelda – Twilight Princess und Risen.
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