Schlagwort: Marvel

Mommy’s Boy und Daddy Issues: Antagonisten und Emotionen in der Popkultur

Tom Hiddleston als Loki Antagonisten Emotionen - Bild: "Tom Hiddleston" von "Gage Skidmore" (CC BY-SA 2.0)

Böse um der Bosheit Willen – Die Antagonisten, die nach diesem Muster gestrickt sind, werden schon länger immer rarer. Stattdessen erleben vermenschlichte Bösewichte wie Loki, Zuko oder Kylo Ren einen Aufschwung. Und transportieren dabei ganz heimlich neue Ideen von Stärke und Männlichkeit.

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Herzenswelten: ElfQuest – Der Weg der Wolfsreiter

Herzenswelten ElfQuest

Herzenswelten ElfQuest
Die Welt der zwei Monde ist den wenigsten ein Begriff, aber verdient ist das nicht. Denn diese Welt ist jene, die mich seit 20 Jahren prägt wie keine andere, die mich inspiriert zu erzählen, zu lernen und zu schätzen. Oft höre ich „Das ist doch nur ein Comic!“, aber da fange ich schon an zu sagen: „Eben. Und jetzt hör zu.“
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Deadpool: Anarchisch, schräg und definitiv awesome

Geekgeflüster Film & TV
Deadpool Kritik

Foto: „Katja Jakob“ / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by) http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de

Ich mag Superhelden nicht sonderlich und normalerweise kann ich das Theater um die Marvel-Filme auch nicht wirklich nachvollziehen. Überhaupt fand ich da zuletzt von denen, die ich so gesehen habe, eigentlich nur die „Captain America“-Filme ansatzweise gut, während der beiden „Thor“-Streifen habe ich mich nur an den Szenen entlanggehangelt, in denen Loki auftritt, und kommt mir ja nicht mit „Age of Ultron“. Auch die „Daredevil“-Serie fand ich auch eher so mäßig interessant und „Jessica Jones“ war für mich u.a. deswegen so grandios, weil da eben nicht dick und fett der „Superhelden“-Sticker draufklebte. Oh, und bevor jemand auf die Idee kommt: Auch die X-Men sind eigentlich nicht so richtig mein Fall. Und jetzt schreibe ich eine Kritik zu „Deadpool“? Jap. Denn der ist awesome.

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Jessica Jones: Düster, spannend, ungewöhnlich

Jessica Jones

Jessica Jones
Netflix‘ neue Marvel-Produktion „Jessica Jones“ hat mich überrascht. Eindeutig. Ursprünglich hatte ich nicht einmal vor, die Serie anzufangen, wo ich doch a) sowieso kein großartiger Superheldenfan bin, dementsprechend b) auch nicht so wirklich was mit Marvel im Allgemeinen anfangen kann und c) mich auch schon Daredevil nicht so wirklich überzeugt oder gar umgehauen hat. Letztere Serie habe ich nach ein paar Folgen abgebrochen, weil ich nicht richtig mit Figuren und Story warm wurde, und im Grunde hatte ich auch damit gerechnet, dass „Jessica Jones“ dasselbe Schicksal erleiden würde
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