Kategorie: Film & TV

Kingsman 2: Coole Action, witzige Dialoge und leise Kritik

Kingsman The golden circle Kritik

Kingsman The golden circle Kritik
Das Leben eines Agenten ist nie einfach, schon gar nicht wenn man kurz davor steht, die königlichen Eltern seiner Freundin zum ersten Mal zu treffen und ein alter Konkurrent noch nicht ganz über seine Niederlage hinweg ist. Aber der Anzug sitz perfekt, die Brille ist hochgefahren und das Auto kann mehr, als es können sollte. Also nichts wie auf zum Weltretten.
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Eine Mary Sue ist nichts Negatives

Bild: "typewriter" von "Ak~i" (https://www.flickr.com/photos/aki-photo/) (CC BY 2.0)

Wenn es einen Figurenarchetyp gibt, der so umstritten ist, wie kein anderer, dann ist das vermutlich die „Mary Sue“. Kaum ein anderer Typ hat so viele Varianten der Begriffsdefinition und wird so oft dann doch auch wieder außerhalb der gängigsten Definitionen verwendet. Das Thema ist wirr, chaotisch, aber trotzdem etwas, das für Dinge wie Fandom und Fankultur sehr wichtig ist.

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Das Böse im Fantasy: Perspektivenwechsel, bitte!

Das Böse im Fantasy - Witcher 3 Geralt

Das Böse im Fantasy - Witcher 3 Geralt

Fantasy als Genre hat den entscheidenden Nachteil, dass der Kampf zwischen Gut und Böse immer wieder tief in seine grundlegenden Mechanismen verwoben ist. Ein guter Held kämpft gegen ein übermächtiges Böse und besiegt es, um so ein persönliches Ziel zu erreichen, egal ob das jetzt das Retten der Welt oder das Herz seines Love Interests ist. Diese Kategorien von „Gut“ und „Böse“ sind einfach und damit gut instrumentalisierbar für eine stringente Geschichte, aber objektiv betrachtet natürlich deutlich zu einfach. Wer die Geschichte eines Krieges zu erzählen versucht und dessen Akteure nur klar nach diesen Gruppen beurteilt, wird nie die Geschichte eines Krieges im engeren Sinne erzählen, sondern die einzelner Helden einer bestimmten Perspektive auf die Ereignisse. Weiterlesen

Wonder Woman (2017): Lasst mich durch, ich bin Amazone!

Wonder Woman (Fanart)

Weibliche Superhelden sind langsam, aber sicher in. Nur waren die letzten Vertreterinnen wie Supergirl oder Jessica Jones vor allem in der Welt der Serien zu finden. Mit „Wonder Woman“ von Patty Jenkins steht jetzt in Form der Amazonenprinzessin Diana (Gal Gadot) auch im Kino eine Superheldin im Rampenlicht. Und was für eine.

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Wo bleibt eigentlich der Hype um „Crazy Ex-Girlfriend“?

Rachel Bloom Crazy Ex-Girlfriend
Rachel Bloom Crazy Ex-Girlfriend

Bild: „37th College Television Awards #CollegeTVAwards #EmmysFoundation“ von „Red Carpet Report on Mingle Media TV“ (CC BY-SA 2.0) ; Quelle: https://www.flickr.com/photos/minglemediatv/27307339430/

Zugegeben, sieht man das erste Mal die Serie „Crazy Ex-Girlfriend“, ist eine nicht geringe Chance da, irgendwo zwischen Verwirrung und Irritation zu verbleiben. Eine Serie, in der es darum geht, dass eine Frau ihrer Jugendliebe nachjagt, wobei irgendwie alles schiefgeht und das wiederum mit Musical-Nummern unterlegt ist. Das alles ist ein klein wenig überdreht und schräg, was es auch etwas gewöhnungsbedürftig macht. Jenseits dieser bunten Verpackung ist die Serie aber auch klug konzipiert und immer wieder fast schmerzhaft treffend in ihrer Parodie auf unschöne Erzählmuster aus Liebeskomödien und anderes Liebesgeschichten.

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