Kategorie: Essays

Helden sind tot: Wie Fatalismus als Realismus verkauft wird

Realismus und Fatalismus Artikelbild - "Action Figure" (https://www.flickr.com/photos/enerva/16319019095/) von "Sonny Abesamis" (https://www.flickr.com/photos/enerva/, CC BY 2.0)

Wir leben in Zeiten, in denen Fiktion im Allgemeinen immer wieder so realistisch wie möglich sein soll. Alles braucht eine Erklärung und jede Tat soll möglichst brutale Konsequenzen haben. Aber entgegen der Bezeichnung hat Realismus nur begrenzt etwas mit der Realität zu tun.
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Rückkehr zu alten Lieblingsbüchern: „Harry Potter“ ist in meiner Erinnerung am besten

Harry Potter Erinnerung Ravenclaw Schal Wappen

Harry Potter Erinnerung Ravenclaw Schal Wappen
Es ist bald ein Jahrzehnt her, dass ich das letzte Mal einen „Harry Potter“-Roman vollständig gelesen habe. Das klingt für den einen oder anderen vielleicht merkwürdig, weil ich in den sozialen Medien und auch sonst kein Geheimnis daraus mache, dass mir die Bücher viel bedeuten, und mich auch durchaus mal als „Potterhead“, also einen Fan, bezeichne. Trotzdem habe ich seit ich den siebten Band der Reihe beendet habe kaum mehr als einmal kurz in den Büchern geblättert oder mal an einem ruhigen Sonntagmorgen ein einzelnes Kapitel gelesen.
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Fantasy und Eskapismus: Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu interpretieren!

Offenes Buch Fantasy und Eskapismus; Bild: "Open book" von Magda K (https://www.flickr.com/photos/krecimag/, CC BY 2.0)

Phantastische Literatur – von klassischem Fantasy bis zur Postapokalypse – steht immer wieder in dem Ruf, literarisch weniger bedeutend zu sein, weil sie ja im Grunde nichts anderes als Eskapismus sei. Der Vorwurf hält sich beständig, nur ist er zu kurz gedacht.

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Rapefiction-Debatte: Es geht um alles, aber nicht um Sex

Rapefiction-Debatte: Es geht um alles, nur nicht um Sex

Rapefiction-Debatte: Es geht um alles, nur nicht um Sex
Dass feministische Kritik polarisieren kann, ist nichts Ungewöhnliches, aber kaum eine Diskussion hält sich selbst in der schnelllebigen Netzwelt so beständig wie die sogenannte „Rapefiction“-Debatte um Romane wie „Paper Princess“, „50 Shades of Grey“ und mehr. Also was hat es mit der Diskussion eigentlich auf sich?
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Ende gut, alle tot. – Wie Sequelism gute Geschichten zerlegt

Blogparade Ende? schraeglesen

Manche Geschichten gehen gut und manche gehen schlecht aus. Manchmal schlage ich ein Buch zu und bin glücklich, weil all meine Lieblingsfiguren es sind. Und manchmal bleibe ich mit gebrochenem Herzen zurück, weil alles in der Katastrophe geendet hat. Aber wirklich schlimm ist nur eines: Sequelism und gar kein Ende.

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